Unsere ersten fertigen Ärzte!

Sie sind die Pioniere der REGIOMED Medical School und sind gleichzeitig Zeugnis des Erfolgs einer einst kühnen Idee: 17 Absolventinnen und Absolventen wurden am vergangenen Samstag in der Aula der Hochschule Coburg gefeiert. Sie sind die ersten Ärzte, die der REGIOMED-Verbund selbst mit ausgebildet hat. Im Jahr 2016 starteten sie als erster Jahrgang das Wagnis des bilingualen Studiums zwischen Split und der REGIOMED Region. Heute, sechs Jahre später zeigen sowohl die Leistungen wie auch die Studienumgebung bei REGIOMED, dass es sich um einen exzellenten Studienweg, hin zum Traumberuf Mediziner handelt.


REGIOMED setzt bei der Auswahl der Studierenden nicht auf den in Deutschland üblichen Numerus clausus und bezieht neben den Noten auch andere Kriterien für die Befähigung zum Studium in die Auswahl ein. Dass sich dies bewährt, zeigt sich auch bei der Leistungsbeurteilung in Split, bei der die REGIOMED-Studenten regelmäßig glänzen. In Split sind die Studierenden während der erst drei Studienjahre ein Teil des englischsprachigen Medizinstudiums und zusammen mit weiteren Studenten in den Kursen, bevor sie für den zweiten Teil der Ausbildung in die Kliniken des REGIOMED-Verbunds wieder nach Deutschland zurückkehren.

Sichtlich stolz waren daher bei der Feierstunde nicht nur die Absolventinnen und Absolventen und deren Eltern, sondern vor allem auch die Vertreter von REGIOMED. Prof. Johannes Brachmann, Geschäftsführer der Medical School REGIOMED fasst die Herausforderungen der letzten sechs Jahre in seiner Rede zusammen: „Die heutige Feier ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass wir mit unserem Studiengang den richtigen Weg gewählt haben. Wir sind überzeugt, dass sich die medizinischen und sozialen Kompetenzen in Kleingruppen und mit hohem Praxisbezug hervorragend erlernen lassen. Dabei setzen wir auf zeitgemäße Schwerpunkte im Studium wie das frühzeitige Erlernen einer guten Patientenkommunikation. Wir fördern die Verbundenheit mit der Region und freuen uns darüber, dass viele Mediziner bei REGIOMED bleiben wollen.“
Der besondere Dank von den Verantwortlichen von REGIOMED galt neben den Studierenden, die zusammen mit REGIOMED die aufregende Reise begonnen haben, auch den regionalen Unterstützern und Förderern der Initiative sowie den Dozentinnen und Dozenten. „Gerade sie sind es, die mit ihrem besonderen Einsatz ein Medizinstudium in unserem kommunalen Gesundheitsverbund überhaupt erst möglich machen.“ resümiert der scheidende REGIOMED Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke. Auch die Gratulanten aus der lokalen Politik zeigten sich hoch erfreut über die positive Entwicklung, verbunden mit der Hoffnung, dass sich künftig einige freie Arztstellen in der Region auch mit den von REGIOMED ausgebildeten Medizinern besetzen lassen. Selbst die Universität Split ließ es sich nicht nehmen, den ersten Absolventen des Kooperationsstudiums zu gratulieren. Die Freude war groß, dass Prof. Dragan Primorac, ehemals kroatischer Wissenschaftsminister und Professor an der Universität Split sowie Prof. Zoran Đogaš, und Prof. Valdi Pešutić Pisac, die ebenfalls dort lehren, persönlich nach Coburg kamen, um die herzlichsten Glückwünsche der Partner-Universität zu überbringen. Sie alle sind entscheidende Unterstützer der Medical School REGIOMED und bereits seit der ersten Stunde dabei.

Die musikalische Begleitung von Elena Seiler und Prof. Walter Strohmaier, der nach seiner aktiven Karriere als Urologischer Chefarzt am REGIOMED Klinikum Coburg nun mit seiner medizinischen Expertise für die Medical School REGIOMED tätig ist, untermalte die feierliche Stimmung. Die Absolventinnen und Absolventen ließen nach ihrer Verabschiedung in Split in der Vorwoche auch in Coburg noch einmal die Hüte fliegen und die Feierlichkeiten anschließend mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, sowie Familie und Freunden bei einem Sektempfang ausklingen. Der Nachmittag bei bestem Sonnenschein war ein würdiger Abschluss für diesen Meilenstein des REGIOMED-Studiums, bevor der neue Alltag für die Absolventinnen und Absolventen beginnt.

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